Was macht eigentlich ein Medientechnologe Druck?
Vom Azubi zum Maschinenprofi: Lucas Weg bei Silber Druck
Luca hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist geblieben. Warum? Weil man hier nie auslernt. Er gibt dir heute exklusive Einblicke in seinen Arbeitsalltag, spricht über echtes Fingerspitzengefühl und warum es keine dummen Fragen gibt.
Was macht eigentlich ein Druck-Medientechnologe?
Vom Azubi zum Druckmaschinenprofi
Luca hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist geblieben. Warum? Weil man hier nie auslernt. Er gibt dir heute exklusive Einblicke in seinen Arbeitsalltag, spricht über echtes Fingerspitzengefühl und warum es keine dummen Fragen gibt.
KURZ und Knapp:
Fakten ZUR Ausbildung
DAUER DER AUSBILDUNG
Die reguläre Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.
Wochen- Arbeitszeit
40 Stunden
Ausbildungs-Vergütung
1 Lehrjahr: 930,00€
2 Lehrjahr: 981,00€
3 Lehrjahr: 1032,00€
Garantierte
Übernahme
Teil Schiffs, Teil der Crew. Nach abgeschlossener Prüfung bekommst du von uns einen unbefristeten Vertrag.
Hand aufs Herz: Wie sieht ein typischer Arbeitstag an der Maschine wirklich aus?
Zu Schichtbeginn erfolgt die Übergabe, bei der ich über relevante Vorkommnisse und die anstehende Auftragsplanung informiert werde. Nach der Übernahme arbeite ich die Aufträge in der festgelegten Reihenfolge ab.
Da jeder Auftrag individuelle Anforderungen stellt, müssen die Maschineneinstellungen stetig angepasst werden. Trotz moderner Automatisierung erfordert die Sicherung der Druckqualität ständige Aufmerksamkeit und präzise Justierungen.
Genau dieser Anspruch und das schnelle Lösen von Herausforderungen machen für mich, gestützt auf wachsende Erfahrung, den besonderen Reiz des Berufs aus.
Was war der Moment in deiner Ausbildung, an dem du gemerkt hast: Das ist genau mein Ding?
Es war der Moment, in dem ich realisiert habe, dass dieser Beruf hochtechnologisierte Maschinen, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis miteinander vereint.
Man nimmt die Printprodukte in seiner Umwelt ganz anders wahr als zuvor, wenn man den Produktionsprozess dahinter versteht.
In diesem Beruf lernt man nie aus und wird immer wieder aufs Neue gefordert, was mich persönlich sehr motiviert.
Wo ist bei uns im Alltag am meisten Fingerspitzengefühl gefragt?
In der Druckproduktion arbeiten wir mit einer Präzision im Hundertstelmillimeter-Bereich, was ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl verlangt. Erst das perfekte Zusammenspiel zahlreicher Faktoren garantiert ein Endprodukt in Topqualität.
Dies umfasst die Feinabstimmung der Farben und der Farb-Wasser-Balance ebenso wie die exakte Justierung der Walzen. Auch regelmäßige Wartungs- und Reinigungsarbeiten sind essenziell, um einen reibungslosen Produktionsablauf sicherzustellen.
Viele denken, Drucken sei ein altes Handwerk.
Wie viel High-Tech steckt heute in unseren Maschinen?
Der technologische Fortschritt wird im Vergleich zu einer 60 Jahre alten Einfarben-Offsetmaschine deutlich: Benötigte man damals noch acht Druckgänge für einen beidseitigen Vierfarbdruck, bewältigen moderne Anlagen dies in einem einzigen Durchlauf.
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Bei Geschwindigkeiten von 18000 Bögen pro Stunde liefern sie höchste Präzision. Ermöglicht wird dies durch modernste Mess- und Regeltechnik, deren Niveau durchaus mit der Luft- und Raumfahrttechnik vergleichbar ist.
Welchen Tipp hättest du an dein ‚Ich‘ im ersten Lehrjahr? Was sollte man unbedingt mitbringen?
Es gibt keine dummen Fragen, nur Dumme, die nicht fragen 😄
Man sollte ein gesundes Interesse und Verständnis für Technik und etwas handwerkliches Geschick mitbringen bzw. offen sein, dieses zu erlenen.- Luca S. Medientechnologe Druck bei Silber Druck